Forschungstauchen Deutschland

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Kooperationen

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Die Kooperation zwischen KFT und dem VDST e.V.

Am 28 Januar 2006 haben die Kommission Forschungstauchen Deutschland und der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. den Kooperationsvertrag zur gegenseitigen partiellen Anerkennung ihrer Ausbildungswege unterzeichnet. VDST und KFT sehen in dieser Kooperation ein hohes Potential für Synergieeffekte in der Ausbildung wissenschaftlicher Taucher.
Im Vordergrund dieser Kooperation steht:
  • die Weiterentwicklung des hohen Sicherheitsstandards des Wissenschaftlichen Tauchens in Deutschland.
  • die Gewährleistung eines hohen praktischen und theoretischen Niveaus ausgebildeter und geprüfter Forschungstaucher.
  • die gegenseitige Hilfestellung bei Fragen des Tauchens mit wissenschaftlichem Hintergrund im professionellen (KFT) und ideellen (VDST e.V.) Bereich.
  • die Einhaltung gültigen nationalen und europäischen Rechts bei der Durchführung des wissenschaftlichen Tauchens.
Der VDST e.V. sieht die im jeweils aktuellen Stand gültigen "Regeln für den Einsatz von Forschungstauchern" (früher ZH1/540) als Grundlage für das Tauchen mit professionellem wissenschaftlichem und filmjournalistischen Hintergrund in Deutschland und fördert die Einhaltung dieser Regel. Die KFT begrüßt und unterstützt ihrerseits die vom VDST e.V. durchgeführten Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen von Tauchern und Taucherinnen im Bereich Umwelt und Umweltschutz und bietet aktive Hilfestellung an zu Fragen zur Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen im aquatischen Bereich mit ideellem Hintergrund.
Auf dieser Grundlage werden Sporttauchbrevets in Deutschland seit 29. Januar 2006 als Teil der Ausbildung zum "geprüften Forschungstaucher" anerkannt. Im Gegenzug kann die Qualifikation "geprüfter Forschungstaucher" auf DTSA/CMAS-Taucher** (T2) umgeschrieben werden.

Die Anerkennung von Sporttauchbrevets als Teil der Ausbildung zum "geprüften Forschungstaucher" (sog. "verkürzte Ausbildung"):

Basierend auf der VDST/CMAS Ordnung Stand 01.01.2005 kann die Ausbildungsstufe DTSA-Taucher** (T2) in Abhängigkeit von den nachgewiesenen Fertigkeiten als Äquivalent für bis zu 96 (von insgesamt 240) Stunden Forschungstaucherausbildung anerkannt werden. Die Anerkennung obliegt dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung zum geprüften Forschungstaucher in einem berufsgenossenschaftlich anerkannten Ausbildungsbetrieb kann sich daher bei Vorlage eines DTSA -Taucher** (T2) Brevets auf wenigstens 144 Stunden inklusive Prüfung verkürzen.
Zulassungsvoraussetzung für die "verkürzte" Forschungstaucherausbildung sind:
  • DTSA -Taucher** (T2) Brevet (siehe Bereich Ausbildung VDST - PDF-Dokument: VDST_DTAS Ordnung). Die Anerkennung von nicht DTSA - Sporttauchbrevets als Zulassungsvoraussetzung für die verkürzte Forschungstaucherausbildung regelt die jeweils aktuelle DTSA -Äquivalenzliste. (Siehe Downloadbereich VDST - PDF Dokument: DTSA-Äquivalenzliste)
  • Wenigstens 30 nachgewiesene Tauchstunden mit Tauchtiefen zwischen 0.5 und 30 m.
  • Der dokumentierte Nachweis des sicheren Umganges mit dem Trockentauchanzug.
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber
  • Gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach G 31.
Die Anerkennung des DTSA ** - Leistungsstandards als Zulassung zur verkürzten Forschungstaucherausbildung ist grundsätzlich an die sichere Beherrschung der entsprechenden (DTSA) Lehr- und Prüfungsinhalte (siehe Bereich Ausbildung VDST - PDF-Dokument: CMAS/VDST Lehrinhalte DTSA**) gebunden. Diese wird in einer obligatorischen Eingangsprüfung auf DTSA ** Niveau in Theorie und Praxis im jeweiligen berufsgenossenschaftlich anerkannten Forschungstaucher-Ausbildungsbetrieb geprüft.
Die Umschreibung der Qualifikation "geprüfter Forschungstaucher" auf CMAS/DTAS** (T2):
Die Qualifikation "geprüfter Forschungstaucher" wird als Äquivalent zum Brevet DTSA ** (T2) anerkannt. Zur Überschreibung des "geprüften Forschungstauchers" in DTSA ** (T2) muss zusätzlich das VDST-Spezialbrevet Gruppenführung abgelegt werden (Siehe Bereich Ausbildung VDST - PDF-Dokument: Spezialkursordnung).
Die Umschreibung erfolgt nach Einsendung der entsprecheden Unterlagen an die VDST Geschäftsstelle im Rahmen der jeweils gültigen VDST-Gebührenordnung.
Stand: 18.01.2006
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 14:57 Uhr